Die Liebe hat mich überwunden…

 

„Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe“ (LK 2,7).

„Fragen wir das Kind, wer ihm, dem Allmächtigen, die Hände gebunden, wer es auf Stroh gebettet hat. Es wird uns antworten: „Die Liebe hat mich überwunden, die Liebe hat mich, den Unbesiegbaren, besiegt; die Liebe hat mich, den Starken, schwach gemacht, die Liebe, die stark ist wie der Tod.“ Das ewige Wort des Vaters hat seinen Himmelsthron verlassen und ist herabgestiegen „um unseres Heiles willen“. (Clara Fey, aus den Advents- und Weihnachtsbetrachtungen)

Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen im Jahr 2019!

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Sehen und Handeln – 27.000 € für ein Projekt in Kolumbien

 

 

 

Am 12.12. war ich zum Adventskonzert des Clara-Fey-Gymnasiums, Bonn, in die Heilig Kreuz Kirche in Bonn-Beuel eingeladen. Vor dem Konzert überreichte mir die Schulleiterin, Frau Heinen, symbolisch einen Betrag von 27.000 €. Dieses Geld haben die Schülerinnen und Schüler des Clara-Fey-Gymnasiums durch einen Sponsorenlauf und den Martinsmarkt gesammelt. Ich war wirklich beeindruckt von so viel Einsatz der Schülerinnen und Schüler für die Kinder in Kolumbien. Ein Grund froh und dankbar zu sein. Das Konzert war übrigens sehr schön.

Sr. Petra PIJ

 

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Weihnachtsheft 2018

Liebe Förderer und Freunde,
die Nähe Gottes zu uns Menschen ist die zentrale Botschaft von Weihnachten: Gott ist mit uns und kommt uns im Kind in der Krippe entgegen, um bei uns zu sein und alle Tage unseres Lebens zu bleiben. Das ist sein Geschenk an uns und wir dürfen es mit großer Freude feiern. Wir sehen darin das dauerhafte Zeichen, dass wir von Gott angesehen, bejaht und geliebt sind.  …

 

Weihnachtsheft 2018 org

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Vortrag von Professor Dr. Elmar Nass

 

 

   

 Im Jahr 1891 verkündete Papst Leo XIII. eine geradezu revolutionäre Enzyklika. „Rerum novarum“ wendet sich gegen die Ausbeutung der Arbeiterschaft wie gegen den Sozialismus. Die Soziallehre hat uns heute noch einiges zu sagen. „Christlich soziale Gerechtigkeit als Antwort auf soziale Fragen – Rerum novarum 2018“ unter dieser Überschrift hält Herr Professor Dr. Elamr Nass, Priester des Bistums Aachen und Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Soziallehre an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth, einen Vortrag.  14. November 2018, Kind-Jesu-Kapelle, Jakobstraße 19, 19:00 Uhr.

                                                   

 

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Vorträge in der Kind-Jesu-Kapelle

 

 

 

 

 

 

„Kirchlicher Einfluss auf die Elementarschulen

der Bade- und Fabrikstadt Aachen 

durch die Schwestern vom armen Kinde Jesus“ 

Vortrag von Professor Dr. Dieter Wynands am 12.9.2018, 19:00 Uhr 

Aachen, Kind-Jesu-Kapelle, Jakobstraße 19

 

 

 

Herr Professor Dr. Wynands war so freundlich uns seinen Vortrag zur Verfügung zu stellen. Sie finden ihn als PDF-Datei im Anhang.

 

Vortrag Prof. Dr. Wynands

 

 

 

 

 

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Was vom Menschen bleibt

Die Reliquien der seligen Clara Fey werden in der Kapelle der Schwestern vom armen Kinde Jesus verehrt

Von Ruth Schlotterhose

Am 5. Mai wurde Clara Fey in Aachen seliggesprochen. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kind-Jesus-Kapelle beigesetzt worden, die eigens zu diesem Anlass umgebaut wurde. Inzwischen ist der Hype um das große Ereignis abgeklungen. Zeit, um einmal in aller Ruhe das unscheinbare Gotteshaus an der Aachener Jakobstraße zu besuchen.

Von außen kaum als Kirche zu identifizieren, weist nur ein Relief über der offen stehenden Tür auf den Eingang hin. Neugierig stoße ich die Glastür auf, die ins Innere führt. Eine gebogene Stelenwand verhindert, dass der Blick gleich ins Weite schweift. In einigen Nischen der Säulen brennen Kerzen, eine der Stelen trägt einen kastenförmigen Schrein: Hier sind die Reliquien der seligen Clara Fey geborgen. Von einem überlebensgroßen Porträt schaut sie dem Besucher entgegen, freundlich-ernst, aber auch wissend ist ihr Blick. So sah also der Mensch aus, der hier verehrt wird. Der sich damals in Aachen der Not der Arbeiterkinder erbarmte. Die Nähe zu dem Reliquienschrein lässt die damaligen Ereignisse seltsam lebendig werden. Wie viel Elend haben diese Augen wohl gesehen! Als Tochter aus einer wohlhabenden Familie hätte Clara Fey ein Leben im Überfluss führen können. Aber sie hat es nicht getan. Sie hat nicht nur die Ungerechtigkeit des Systems angeprangert – sie ist aktiv geworden.

Könnten wir Menschen heute uns nicht eine Scheibe von dieser Courage abschneiden? Allzu oft rufen wir nach „dem Staat“ „der Politik“, wenn wir auf einen Missstand aufmerksam werden. Was wenn wir selbst einmal die Initiative ergriffen?Der schlichte Raum unter der Orgelempore, gestaltet in verschiedenen Grautönen, ist reduziert auf das Wesentliche. Das gibt den Gedanken Raum. Durch die Stelen hindurch erhasche ich einen Blick auf das Kreuz im Chorraum der Kapelle, obwohl es sich noch hinter einer Betonwand befindet. Ein Bild mit Symbolcharakter: Vielleicht ist es Clara Fey so ergangen: Auch wenn sie ihn nicht sah, wusste sie, dass Gott gegenwärtig ist. Angesichts des Elends der Arbeiterkinder hat sie nicht danach gefragt, wie Gott so etwas zulassen kann. Sondern im Wissen darum, dass er irgendwie da ist, hat sie die Ärmel hochgekrempelt.

Etwas irritiert von meinen Gedanken umrunde ich die Stelen und trete ins Sonnenlicht. Es strahlt durch den Kranz von Fenstern, der die schmucklosen weißen Wände krönt. Die vorhin schon entdeckte Mauer aus Beton verhindert den direkten Blick in den Chorraum. Sie ist allerdings so geschickt durchbrochen, dass das große Kruzifix aus Holz – das Wesentliche – stets sichtbar bleibt.

 

 

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Feier zur Seligsprechung Clara Feys in Peru

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Clara-Fey-Seligsprechung: 21.300 Euro an Spenden gesammelt

 

 

Jessica Hugot, Schwester Mariette und Generalvikar Dr. Andreas Frick (v.l.) freuen sich über die hohe Spendensumme für das JutE-Projekt. Foto: Bistum Aachen/Mader

 

 

Gemeinsame Presseinformation mit der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus und dem JutE-Projekt

 

Clara-Fey-Seligsprechung: 21.300 Euro an Spenden gesammelt

Mit dem Geld wird das JutE-Projekt des Caritasverbands Aachen gefördert

Aachen, (iba) – Viel Geld für die Bildung von Kindern: 21.300 Euro haben die Menschen bei der Seligsprechung Clara Feys am 5. Mai im Aachener Dom und in den darauf folgenden Wochen gespendet. Das Geld kommt dem Projekt „Jugend trifft Erfahrung“ (JutE) des Caritasverbands Aachen zugute.

„Clara Fey hat sich im 19. Jahrhundert mit all ihrer Kraft für Kinder eingesetzt. Sie hat Schulen und Waisenhäuser gegründet und benachteiligten Kindern den Zugang zu Bildung ermöglicht“, erklärt Dr. Andreas Frick, Generalvikar des Bistums Aachen. Ganz in diesem Sinne engagiert sich das JutE-Projekt als Kooperation des Caritasverbands Aachen mit 25 Grundschulen für junge Menschen. Ehrenamtliche Mentoren helfen bei der individuellen Förderung von Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht alleine in der Lage sind, dem Lerntempo in der Schule zu folgen. Für die von Clara Fey gegründete Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus und ihre Generaloberin Schwester Henriette Mensen sei schnell klar gewesen, das Projekt im Rahmen der Seligsprechung zu unterstützen, sagte Schwester Mariette Pitono PIJ. Die Generalökonomin und Missionsprokuratorin der Kongregation vertrat Schwester Henriette bei der symbolischen Schecküberreichung durch den Orden und das Bistum an das JutE-Projekt.

„Die Spendenbereitschaft der Menschen ist fantastisch“, freute sich JutE-Projektleiterin Jessica Hugot. „Das Geld wird uns sehr weiterhelfen bei der Suche nach neuen Mentoren und bei ihrer Ausstattung.“ Die Mentoren unterstützen Kinder insbesondere beim Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie lesen mit den Kindern Bücher oder arbeiten Unterrichtsstoff nach. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sprachförderung.

Rund 450 Schwestern der Kongregation wirken heute noch unter dem Motto „Manete in me“ („Bleibt in mir“) in Österreich, Belgien, Kolumbien, Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Indonesien, Lettland, Luxemburg, in den Niederlanden und Peru. Sie üben die apostolische Arbeit in Kindergärten, Grund- und Realschulen, Gymnasien, in Katechese, Gemeinde- und Familienpastoral, bei Immigranten, Arbeits- und Obdachlosen, in Gesundheitszentren und Armenküchen aus.

In Aachen gibt es derzeit Überlegungen, die Mentoren des JutE-Projekts zukünftig mit spirituellen Angeboten zu unterstützen und so eine Projektpartnerschaft zu entwickeln. Außerdem ist mit Schwester Magda Veronika PIJ bereits eine Schwester der Kongregation selbst als Mentorin im Einsatz.

 

Alle Informationen zu Clara Fey gibt es im Internet unter www.clara-fey.de. Das JutE-Projekt ist unter www.jute-aachen.de zu finden.

Auch Spenden werden noch entgegen genommen:

Spendenkonto:
Generalat der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus e.V.
Sparkasse Aachen
IBAN: DE12390500001070358120
BIC: AACSDE33

Bitte geben Sie als Verwendungszweck „JutE“ an.

(iba/Na 054)

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Geistlich leben

 

das wünscht sich jede Person, die ihr Christsein ernst nimmt, z. B. auch wir Schwestern vom armen Kinde Jesus. Unsere selige Clara Fey ließ sich von Jesu Wort im Johannesevangelium 15,4 im Herzen anrühren: „Bleibt in mir, und ich bleibe in euch.“ Wenn dies geschieht,dann hat sich Jesus dem Menschen geschenkt und verheißt seine bleibende Anwesenheit. Vorausgesetzt ist, dass der Hl. Geist diese göttliche Einwohnung nährt und eine Empfangsbereitschaft im Herzen des Menschen unterhält. Jesus sagt, was er für uns ist und wir deshalb für ihn sein sollen: in ihm Bleibende. Damit ist nicht Tatenlosigkeit gemeint, sondern hören auf sein Wort und ihm gehorchen. Wir sind hineingenommen in die Lebensgemeinschaft mit ihm, wir gehören ihm an. Wenn die Gestaltung unseres Lebens lebendig bleibt durch Hinhören auf ihn, ihm Gehorchen und Angehören, werden wir ihm immer ähnlicher werden.

Im Gedicht von Rose Ausländer ist mit wenigen Worten ähnliches ausgesagt:

Wort an Wort

Wir wohnen

Wort an Wort

Sag mir

dein liebstes Freund

meines heißt

DU

Wie könnte es anders heißen Jesus gegenüber? Mit Jesus wohnen wir Wort an Wort bei Gott. Das Du der Begegnung, zu dem Jesus auch uns auffordert, gilt Gott. Wir dürfen es wagen, Du zu Gott zu sagen; das Du des fragenden Suchens, das Du des liebenden Vertrauens, das Du des Freundes. In Jesus, im Wort Gottes, hat uns Gott angesprochen.

Was uns zu Ordensfrauen macht, ist also nicht so sehr das Wissen über ihn, als vielmehr die ganz persönliche, lebendige Gemeinschaft mit ihm. Wissen und glauben, dass er da ist, auch wenn er uns oft so fern zu sein scheint. Wir können einen Schritt nach dem anderen wagen im festen Glauben an sein Wort, dass er in uns bleibt und wir in ihm. Er wird uns nicht enttäuschen, es geschieht, was er verspricht.

Er ist der Weinstock, der uns nährt, der Lebensquell, der uns Kraft gibt. Wer sich von diesem Wohnen Gottes durchdringen lässt, kann „reiche Frucht“ bringen. So selbstverständlich fügt Jesus das an, stellt es als klare Zusicherung fest (Joh.15.5). Jedes Leben ist wertvoll, wenn es in enger Verbundenheit mit ihm geführt wird.

Nicht nur die Lebensbewältigung gelingt durch ihn, er führt auch zur Lebenserfüllung. Die Frucht, auf die es ihm ankommt, ist die Liebe. (Sr. Angelika Hrabowski PIJ)

 

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Weltweit für Kinder

Der Artikel in der KirchenZeitung berichtet über unser Apostolat. 

kiz15-2018 Weltweit für Kinder

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