Vortrag von Professor Dr. Elmar Nass

 

 

   

 Im Jahr 1891 verkündete Papst Leo XIII. eine geradezu revolutionäre Enzyklika. „Rerum novarum“ wendet sich gegen die Ausbeutung der Arbeiterschaft wie gegen den Sozialismus. Die Soziallehre hat uns heute noch einiges zu sagen. „Christlich soziale Gerechtigkeit als Antwort auf soziale Fragen – Rerum novarum 2018“ unter dieser Überschrift hält Herr Professor Dr. Elamr Nass, Priester des Bistums Aachen und Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Soziallehre an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth, einen Vortrag.  14. November 2018, Kind-Jesu-Kapelle, Jakobstraße 19, 19:00 Uhr.

                                                   

 

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Vorträge in der Kind-Jesu-Kapelle

 

 

 

 

 

 

„Kirchlicher Einfluss auf die Elementarschulen

der Bade- und Fabrikstadt Aachen 

durch die Schwestern vom armen Kinde Jesus“ 

Vortrag von Professor Dr. Dieter Wynands am 12.9.2018, 19:00 Uhr 

Aachen, Kind-Jesu-Kapelle, Jakobstraße 19

 

 

 

Herr Professor Dr. Wynands war so freundlich uns seinen Vortrag zur Verfügung zu stellen. Sie finden ihn als PDF-Datei im Anhang.

 

Vortrag Prof. Dr. Wynands

 

 

 

 

 

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Was vom Menschen bleibt

Die Reliquien der seligen Clara Fey werden in der Kapelle der Schwestern vom armen Kinde Jesus verehrt

Von Ruth Schlotterhose

Am 5. Mai wurde Clara Fey in Aachen seliggesprochen. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kind-Jesus-Kapelle beigesetzt worden, die eigens zu diesem Anlass umgebaut wurde. Inzwischen ist der Hype um das große Ereignis abgeklungen. Zeit, um einmal in aller Ruhe das unscheinbare Gotteshaus an der Aachener Jakobstraße zu besuchen.

Von außen kaum als Kirche zu identifizieren, weist nur ein Relief über der offen stehenden Tür auf den Eingang hin. Neugierig stoße ich die Glastür auf, die ins Innere führt. Eine gebogene Stelenwand verhindert, dass der Blick gleich ins Weite schweift. In einigen Nischen der Säulen brennen Kerzen, eine der Stelen trägt einen kastenförmigen Schrein: Hier sind die Reliquien der seligen Clara Fey geborgen. Von einem überlebensgroßen Porträt schaut sie dem Besucher entgegen, freundlich-ernst, aber auch wissend ist ihr Blick. So sah also der Mensch aus, der hier verehrt wird. Der sich damals in Aachen der Not der Arbeiterkinder erbarmte. Die Nähe zu dem Reliquienschrein lässt die damaligen Ereignisse seltsam lebendig werden. Wie viel Elend haben diese Augen wohl gesehen! Als Tochter aus einer wohlhabenden Familie hätte Clara Fey ein Leben im Überfluss führen können. Aber sie hat es nicht getan. Sie hat nicht nur die Ungerechtigkeit des Systems angeprangert – sie ist aktiv geworden.

Könnten wir Menschen heute uns nicht eine Scheibe von dieser Courage abschneiden? Allzu oft rufen wir nach „dem Staat“ „der Politik“, wenn wir auf einen Missstand aufmerksam werden. Was wenn wir selbst einmal die Initiative ergriffen?Der schlichte Raum unter der Orgelempore, gestaltet in verschiedenen Grautönen, ist reduziert auf das Wesentliche. Das gibt den Gedanken Raum. Durch die Stelen hindurch erhasche ich einen Blick auf das Kreuz im Chorraum der Kapelle, obwohl es sich noch hinter einer Betonwand befindet. Ein Bild mit Symbolcharakter: Vielleicht ist es Clara Fey so ergangen: Auch wenn sie ihn nicht sah, wusste sie, dass Gott gegenwärtig ist. Angesichts des Elends der Arbeiterkinder hat sie nicht danach gefragt, wie Gott so etwas zulassen kann. Sondern im Wissen darum, dass er irgendwie da ist, hat sie die Ärmel hochgekrempelt.

Etwas irritiert von meinen Gedanken umrunde ich die Stelen und trete ins Sonnenlicht. Es strahlt durch den Kranz von Fenstern, der die schmucklosen weißen Wände krönt. Die vorhin schon entdeckte Mauer aus Beton verhindert den direkten Blick in den Chorraum. Sie ist allerdings so geschickt durchbrochen, dass das große Kruzifix aus Holz – das Wesentliche – stets sichtbar bleibt.

 

 

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Feier zur Seligsprechung Clara Feys in Peru

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Clara-Fey-Seligsprechung: 21.300 Euro an Spenden gesammelt

 

 

Jessica Hugot, Schwester Mariette und Generalvikar Dr. Andreas Frick (v.l.) freuen sich über die hohe Spendensumme für das JutE-Projekt. Foto: Bistum Aachen/Mader

 

 

Gemeinsame Presseinformation mit der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus und dem JutE-Projekt

 

Clara-Fey-Seligsprechung: 21.300 Euro an Spenden gesammelt

Mit dem Geld wird das JutE-Projekt des Caritasverbands Aachen gefördert

Aachen, (iba) – Viel Geld für die Bildung von Kindern: 21.300 Euro haben die Menschen bei der Seligsprechung Clara Feys am 5. Mai im Aachener Dom und in den darauf folgenden Wochen gespendet. Das Geld kommt dem Projekt „Jugend trifft Erfahrung“ (JutE) des Caritasverbands Aachen zugute.

„Clara Fey hat sich im 19. Jahrhundert mit all ihrer Kraft für Kinder eingesetzt. Sie hat Schulen und Waisenhäuser gegründet und benachteiligten Kindern den Zugang zu Bildung ermöglicht“, erklärt Dr. Andreas Frick, Generalvikar des Bistums Aachen. Ganz in diesem Sinne engagiert sich das JutE-Projekt als Kooperation des Caritasverbands Aachen mit 25 Grundschulen für junge Menschen. Ehrenamtliche Mentoren helfen bei der individuellen Förderung von Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht alleine in der Lage sind, dem Lerntempo in der Schule zu folgen. Für die von Clara Fey gegründete Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus und ihre Generaloberin Schwester Henriette Mensen sei schnell klar gewesen, das Projekt im Rahmen der Seligsprechung zu unterstützen, sagte Schwester Mariette Pitono PIJ. Die Generalökonomin und Missionsprokuratorin der Kongregation vertrat Schwester Henriette bei der symbolischen Schecküberreichung durch den Orden und das Bistum an das JutE-Projekt.

„Die Spendenbereitschaft der Menschen ist fantastisch“, freute sich JutE-Projektleiterin Jessica Hugot. „Das Geld wird uns sehr weiterhelfen bei der Suche nach neuen Mentoren und bei ihrer Ausstattung.“ Die Mentoren unterstützen Kinder insbesondere beim Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie lesen mit den Kindern Bücher oder arbeiten Unterrichtsstoff nach. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sprachförderung.

Rund 450 Schwestern der Kongregation wirken heute noch unter dem Motto „Manete in me“ („Bleibt in mir“) in Österreich, Belgien, Kolumbien, Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Indonesien, Lettland, Luxemburg, in den Niederlanden und Peru. Sie üben die apostolische Arbeit in Kindergärten, Grund- und Realschulen, Gymnasien, in Katechese, Gemeinde- und Familienpastoral, bei Immigranten, Arbeits- und Obdachlosen, in Gesundheitszentren und Armenküchen aus.

In Aachen gibt es derzeit Überlegungen, die Mentoren des JutE-Projekts zukünftig mit spirituellen Angeboten zu unterstützen und so eine Projektpartnerschaft zu entwickeln. Außerdem ist mit Schwester Magda Veronika PIJ bereits eine Schwester der Kongregation selbst als Mentorin im Einsatz.

 

Alle Informationen zu Clara Fey gibt es im Internet unter www.clara-fey.de. Das JutE-Projekt ist unter www.jute-aachen.de zu finden.

Auch Spenden werden noch entgegen genommen:

Spendenkonto:
Generalat der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus e.V.
Sparkasse Aachen
IBAN: DE12390500001070358120
BIC: AACSDE33

Bitte geben Sie als Verwendungszweck „JutE“ an.

(iba/Na 054)

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Geistlich leben

 

das wünscht sich jede Person, die ihr Christsein ernst nimmt, z. B. auch wir Schwestern vom armen Kinde Jesus. Unsere selige Clara Fey ließ sich von Jesu Wort im Johannesevangelium 15,4 im Herzen anrühren: „Bleibt in mir, und ich bleibe in euch.“ Wenn dies geschieht,dann hat sich Jesus dem Menschen geschenkt und verheißt seine bleibende Anwesenheit. Vorausgesetzt ist, dass der Hl. Geist diese göttliche Einwohnung nährt und eine Empfangsbereitschaft im Herzen des Menschen unterhält. Jesus sagt, was er für uns ist und wir deshalb für ihn sein sollen: in ihm Bleibende. Damit ist nicht Tatenlosigkeit gemeint, sondern hören auf sein Wort und ihm gehorchen. Wir sind hineingenommen in die Lebensgemeinschaft mit ihm, wir gehören ihm an. Wenn die Gestaltung unseres Lebens lebendig bleibt durch Hinhören auf ihn, ihm Gehorchen und Angehören, werden wir ihm immer ähnlicher werden.

Im Gedicht von Rose Ausländer ist mit wenigen Worten ähnliches ausgesagt:

Wort an Wort

Wir wohnen

Wort an Wort

Sag mir

dein liebstes Freund

meines heißt

DU

Wie könnte es anders heißen Jesus gegenüber? Mit Jesus wohnen wir Wort an Wort bei Gott. Das Du der Begegnung, zu dem Jesus auch uns auffordert, gilt Gott. Wir dürfen es wagen, Du zu Gott zu sagen; das Du des fragenden Suchens, das Du des liebenden Vertrauens, das Du des Freundes. In Jesus, im Wort Gottes, hat uns Gott angesprochen.

Was uns zu Ordensfrauen macht, ist also nicht so sehr das Wissen über ihn, als vielmehr die ganz persönliche, lebendige Gemeinschaft mit ihm. Wissen und glauben, dass er da ist, auch wenn er uns oft so fern zu sein scheint. Wir können einen Schritt nach dem anderen wagen im festen Glauben an sein Wort, dass er in uns bleibt und wir in ihm. Er wird uns nicht enttäuschen, es geschieht, was er verspricht.

Er ist der Weinstock, der uns nährt, der Lebensquell, der uns Kraft gibt. Wer sich von diesem Wohnen Gottes durchdringen lässt, kann „reiche Frucht“ bringen. So selbstverständlich fügt Jesus das an, stellt es als klare Zusicherung fest (Joh.15.5). Jedes Leben ist wertvoll, wenn es in enger Verbundenheit mit ihm geführt wird.

Nicht nur die Lebensbewältigung gelingt durch ihn, er führt auch zur Lebenserfüllung. Die Frucht, auf die es ihm ankommt, ist die Liebe. (Sr. Angelika Hrabowski PIJ)

 

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Weltweit für Kinder

Der Artikel in der KirchenZeitung berichtet über unser Apostolat. 

kiz15-2018 Weltweit für Kinder

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Da wurden ihnen die Augen aufgetan und sie erkannten ihn….

 

„Die beiden Jünger, die nach Emmaus wanderten, waren eine gute Stunde des Weges mit Jesus gegangen ohne ihn zu erkennen. Er hatte mit ihnen geredet, ihnen die Schrift erklärt; jedoch sie erkannten ihn nicht. In Emmaus angekommen, will der Fremdling weitergehen und lenkt den Stab zu fernerer Reise. – Die Jünger aber, denen wohl geworden in seiner Gesellschaft, bitten: Bleib bei uns; denn es wird Abend, und der Tag hat sich schon geneigt. Da geht er mit ihnen hinein und setzt sich mit ihnen zu Tisch und wird immer freundlicher;.. Er nimmt das Brot in seine Hände und segnet es, bricht es und gibt es den Jüngern. Da werden ihnen die Augen aufgetan, und sie erkennen ihn am Brotbrechen. – 

Auch wir sind Wanderer auf dem Weg und Jesus ist mit uns, er ist in uns. Er begleitet uns, auch wir erkennen ihn nicht.“

Clara Fey, Kleine Betrachtungen Bd. 2, 323

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„Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist!“

„Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist!“

Das war das letzte Wort, das Jesus vor seinem Tod gesprochen hat. Nach diesem Wort neigte er sein Haupt und gab seinen Geist auf.

Bei seinem Eintreten in die Welt hat der Herr gesprochen: „Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet; Brand- und Sündopfer hast du nicht gewollt; da sprach ich: Siehe, ich komme. Im Anfang des Buches steht von mir geschrieben, dass ich komme zu erfüllen, Gott deinen Willen.“

Das ganze Leben Jesu war gekennzeichnet durch die eine große Hingebung an den Willen des Vaters, in die Hände des himmlischen Vaters. Er ist gehorsam geworden bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

Wenn wir Jesus wahrhaft lieben, dann muss unser Hauptbestreben darin liegen, dass wir ihm nachfolgen in dieser Hingabe an den Willen des Vaters. Wenn wir den gekreuzigten Herrn anschauen, kann uns das nicht schwer werden.

Sollen wir denn nicht unserem Herrn folgen wollen?

Muss uns nicht alles darin liegen, ihm ganz nahezukommen, hier auf dieser Welt schon?

Clara Fey, Fastenbetrachtungen, 37. Betrachtung, S. 176

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„Ein Sämann ging aufs Feld um seinen Samen auszusäen.“

 

„Ein Sämann ging aufs Feld um seinen Samen auszusäen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg;  sie wurden zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen sie. …  Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden.“  Lk 8, 5 und 12

 Wie oft fällt das Wort Gottes auf den Weg, wie oft wird es angehört ohne Vorbereitung des Herzens und nur oberflächlich angenommen! Es ist preisgegeben und macht jeder Zerstreuung Platz!
 O wie emsig ist der Feind besorgt, von einem Herzen, das das Wort Gottes so schlecht bewahrt, es wieder fortzunehmen, damit es nicht Frucht trägt.

Gehen wir einmal in uns hinein:  wie oft haben wir das Wort des Herrn aus dem Munde seiner Diener gehört, und welche Frucht hat es bei uns gebracht? Ach, leider keine, wenn wir die Wahrheit sagen.

Woran liegt denn die Schuld? Wahrlich nicht am Wort Gottes, wohl aber an unserem Leichtsinn liegt die Schuld,

  • weil wir unser Herz durch ein wahres Verlangen nach dieser Speise nicht vorbereiten,
  • weil wir es am wahren Glauben fehlen lassen,
  • weil wir es von jeder Zerstreuung wieder zertreten lassen!

O wenn wir das Wort Gottes in besserem Erdreich aufnähmen, es würde besser um uns stehen!

Guter Jesus, lass künftig dein heiliges Wort nicht mehr ohne Nutzen an uns sein. Durchdringe mich mit lebendigem Glauben und großer Ehrfurcht an dein Wort.
Maria, du meine Mutter, lehre mich alle Worte deines lieben Sohnes nach deinem hl. Beispiel aufzunehmen und in treuem Herzen zu bewahren. Amen.

Clara Fey: aus den Betrachtungen aus den Jahren der Gründung der Kongregation

Contemplación de la Palabra de Dios

Sabda Tuhan

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