Neues aus dem Andreaskloster in Bonn-Godesberg

Am 3. September wurden in der Katholischen Kirchengemeinde St. Andreas und Evergislus nach dem Festgottesdienst Mitglieder des Seelsorgeteams des Rheinviertels verabschiedet und neue Mitglieder begrüßt.

http://www.kirche-im-rheinviertel.de

Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wurden auch Sr. Alfonsa und Sr. Yulita Maria herzlich begrüßt und der Kirchengemeinde vorgestellt. Sie sind aus Indonesien für eine bestimmte Zeit nach Deutschland gekommen, um sich die deutsche Sprache anzueignen.

Sie bilden nun eine Studiengemeinschaft im St. Andreaskloster, wo sie das 2. Stockwerk bewohnen. Im selben Haus leben auch eine kl. Gruppe afrikanischer Schwestern und schon länger Sr. Theodora PIJ, eine Insiderin von Bad Godesberg.

Nach dem Festgottesdienst waren alle eingeladen, sich bei einem Imbiss und Getränk zu stärken. Dies war eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und mit den „Godesbergern“ ins Gespräch zu kommen.

Sr. Alfonsa und Sr. Yulita Maria sei viel Erfolg beim Studium gewünscht und dass ihnen die „Luft im Rheinviertel“ gut tut. (Sr. Magda Veronika PIJ)

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90 Jahre Schwestern vom armen Kinde Jesus in Lettland

Vor 90 Jahren kamen die ersten Schwestern unserer Kongregation nach Lettland und folgten damit dem Ruf der lettischen Kirche, um in Jaunaglona (Neu-Aglona) auf dem Gut Kameneca ein geistliches Zentrum aufzubauen, das ein besonderer Gnadenort für die Gläubigen, besonders aber für die lettische Jugend werden sollte.

Die Schwestern arbeiteten hart und das Apostolat wuchs rasch. Viele junge Frauen fühlten sich vom Leben der Schwestern angezogen und traten in die Kongregation ein.  

Doch die Kriegs- und Nachkriegsjahre brachten Zerstörung, Leid und Vertreibung auch über die Schwestern. Aufgrund der politischen Situation und der herrschenden Ideologie des Kommunismus waren sie gezwungen, ihr Ordensleben im Untergrund zu führen. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems konnten die Schwestern mit Religionsunterricht in den Schulen beginnen. Bis heute arbeiten sie in Schulen, in der Gemeindekatechese, leisten Sozialarbeit und kümmern sich um arme Kinder und Familien.

Aus Anlass dieses Jubiläums wurde am 01. September in der Basilika in Aglona mit Bischof Janis Bulis ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Viele Freunde und Angehörige der Schwestern und auch Mitschwestern aus dem Generalat, Österreich und Belgien nahmen teil.

 

 

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Ausgerichtet sein auf Gott….

 

 

„Wie die Magnetnadel nach Norden, so müssen unsere Gedanken, unsere Blicke, unsere Sehnsucht sich stets nach dem Geliebten wenden.“ (Aus einem Brief von Pastor W. Sartorius vom 10.8. 1849 an Clara Fey)

Worauf sind meine Gedanken, Wünsche, meine Sehnsüchte ausgerichtet?

Was zieht mich an?

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Wie die Magnetnadel nach Norden,…

 

„Wie die Magnetnadel nach Norden, so müssen unsere Gedanken, unsere Blicke, unsere Sehnsucht sich stets nach dem Geliebten wenden“ (aus einem Brief von Pastor W. Sartorius vom 10.8. 1849 an Clara Fey).

„Der Wandel in der Gegenwart Gottes, der Verkehr, ja der vertrauliche Umgang mit unserem Gott und Herrn ist der Geist unserer Genossenschaft (Kongregation). Wollten wir diesen Geist außer Augen lassen, so wäre all unser Tun und Treiben tot, wie ein Leib ohne Seele.

Nichts gefällt dem Herrn so sehr als ein reines Auge, das stets zu ihm gerichtet ist. Trage denn Sorge, dass das deine durch nichts aufgehalten und vom Herrn abgewendet werde, und wenn du auch mit einem großen Auge auf eine Menge Geschäfte sehen musst, so bleibe doch das Auge deiner Liebe unverwandt auf den Herrn gerichtet, der seinerseits auf dich schaut.

Das innere Leben der Heiligen besteht in der beständigen Sammlung des Geistes vor den Augen Gottes, das Sinnen ihres Herzens ist allezeit vor seinem Angesicht. Sie wandeln vor dem Unsichtbaren, als sähen sie ihn und bei allen Zerstreuungen ihres Standes und Berufes bleibt das innerste ihres Herzens vor ihrem Gott gesammelt.

Hundert- und tausendmal möchte ich rufen: „Strebt nach dem Wandel vor dem Herrn, nach dem Wandel in der Gegenwart desjenigen, der mit der größten Treue uns immer zur Seite ist!“  Ich meine, dies ist das schnellste Mittel zur Vollkommenheit. Diese Übung des Wandels in der Gegenwart Gottes aber müsstet ihr auf alle Lagen und Zustände anzuwenden wissen. Fällt jemand z. B. in einen Fehler, so soll er weit entfernt sein, sich dadurch verwirren zu lassen sondern so schnell er kann soll er damit zum lieben Herrn eilen, ihn um Verzeihung bitten und einen Akt des Vertrauens auf seine unendliche Barmherzigkeit erwecken. .. Wie nützlich ist … dieser treue Wandel in der Gegenwart Gottes, das Andenken an den, der da spricht:                                                                                   „Wandle vor mir und sei vollkommen!“ (Gen 17,1)  Wie rein und heilig müssten deshalb deine Gedanken sein, die du vor ihm denkst, wie vorsichtig deine Worte, die du vor ihm redest, wie vollendet deine Werke, die du vor ihm verrichtest.

Die Heiligen sind auf diese Weise zur Heiligkeit gelangt   …  O Seele, du hast dieselben Mittel in Händen wie die Heiligen. Willst du denn nicht anfangen sie zu benutzen?“

Clara Fey, aus Briefen und Konferenzen an ihre Mitschwestern

 

Worauf sind meine Gedanken, Wünsche, meine Sehnsüchte ausgerichtet?

Was zieht mich an?

Seperti jarum kompas

Viivir en la presencia de Dios

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Was tun Schwestern den ganzen Tag?

Ein Besuch in der „Katholischen Städtischen Grundschule Michaelsbergstraße“

Als ich der Direktorin der GKS Michaelsbergstraße, Fr. Boing, unser Projekt zur Berufungspastoral vorstellte, war sie sofort begeistert und ermöglichte es, die dritten und vierten Klassen der Grundschule mit diesem Anliegen zu besuchen.

Es war schon Juni – beinahe am Ende des Schuljahres – da stellten wir, Sr. Petra und ich, uns als Schwestern vom armen Kinde Jesus vor.

Gleich wurden wir befragt, was wir denn hier wollten!

Ja, was wollen wir? Euch kennen lernen, und ihr könnt uns kennen lernen! Mit einem Blick aus dem Fenster auf Gebäude und Garten unseres Klosters in Burtscheid entdeckten die Kinder aufs Neue ihre Nachbarinnen: die Schwestern vom armen Kinde Jesus! Einige hatten dem Kloster schon einmal einen Besuch abgestattet und erinnerten sich noch gut daran. Andere konnten nun die Verbindung zwischen dem Namen Clara Fey mit dem ihres Kindergartens – nämlich „Clara Fey Kindergarten“ in der Friedrich Ebert Allee herstellen. Und wieder eine andere Gruppe sah zum ersten Mal Ordens-frauen „live“.

Die meistgestellte Frage ist nach meiner Erfahrung: „Was tun die Schwestern den ganzen Tag?“

Häufig steckt die Meinung dahinter: Den ganzen Tag beten! Kann man das?

Um konkrete Erfahrung zu ermöglichen, blätterten wir zuerst in einem Stundenbuch, und dann wurden alle eingeladen, einige Verse des Psalms 139 mit eigenen Gedanken – nämlich wofür die Kinder konkret Gott danken – zu ihrem eigenen Gebet zu machen.

„Aha, so beten die Schwestern!“

Auf sehr spielerische Weise wollten wir die gängigen Klischees über Ordensleute abbauen helfen. Wir stellten Behauptungen über Ordensschwestern auf, die Kinder konnten durch Hochhalten einer farbigen Karte ihre Meinung dazu äußern. Wer die rote Karte hoch hielt, drückte damit aus, dass er mit dem eben Gesagten gar nicht einverstanden war. Blau zeigte Zustimmung und Gelb drückte Zweifel oder Unwissenheit aus. Über dieses Spiel konnten wir gut ins Gespräch kommen und manche Unklarheiten beseitigen.

Welches sind die gängigen Meinungen über Schwestern? „Sie sind immer freundlich!“ „Alle Schwestern können schön singen!“  „Sie dürfen nicht schwimmen gehen.“ „Sie sind Freunde von Jesus“ oder „Sie beten für die Menschen“ u. v. m.

Nun wurden zwei große Aachener Frauen vorgestellt. Clara Fey und Franziska Schervier!

Zur Vertiefung konnten die Kinder auf ein Blatt mit dem Bild des „Manete-in-me“ unserer Medaille schreiben, wann ihnen ganz bewusst ist, dass Gott ihnen nahe ist. Es war sehr erfreulich, dass keiner dabei war, der überhaupt keine mögliche Antwort finden konnte!

Zum Abschluss lernten wir noch das Lied „Heaven is a wonderful place“

https://www.youtube.com/watch?v=QXHpmgayoOM

In sehr gelöster Stimmung konnten wir die Schüler und Schülerinnen zurücklassen und hoffen, ihnen einen kleinen Einblick in unser „Kloster-Leben“ gegen zu haben. (Sr. Magda Veronika PIJ)

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Abschied von Kasachstan

Am 12. August 2017 ging ein wichtiger Abschnitt in der Geschichte der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus zu Ende. Nach 55-jähriger Präsenz in Kasachstan haben die letzten drei Schwestern Makinsk verlassen. In der Abschiedsfeier, der Erzbischof Tomasz Peta aus Astana vorstand und an der auch die Generaloberin Sr. Henriette Mensen PIJ und Schwestern aus Lettland teilnahmen, kamen sowohl Dankbarkeit für den erlebten Segen zum Ausdruck als auch Wehmut, die mit dem Abschied von liebgewonnen Menschen einhergeht. „Eine Niederlassung zu schließen ist kein leichter Schritt. Unser Mitgefühl gilt denen, für die die Schwestern ein wichtiger Teil ihres Lebens und so etwas wie eine zweite Heimat waren. Denn viele Jahre und eine bewegte Geschichte verbinden die Kongregation mit der Diözese Astana“, so formulierte es Sr. Henriette an diesem Tag.

Als die ersten Schwestern 1962 nach der staatlichen Auflösung der Klöster aus Lettland nach Kasachstan kamen, lebten dort weit verstreut viele christliche Gemeinden. Es waren meist Deutsche aus der Ukraine und den Wolga-Gebieten, Litauer und Letten aus dem Baltikum, Polen, Ungarn und Russen, die während der atheistischen Zeit verschleppt, ihrer Identität beraubt und vom europäischen Kulturraum abgeschnitten, in Vergessenheit gerieten. Unter ihnen lebten die Schwestern zunächst im katholischen Untergrund und arbeiteten als Zivilisten im Krankenhaus und der Apotheke von Makinsk. Aus dem kleinen Haus, das sie von ihrem Gehalt kauften und in dem in einem Winkel eine kleine Kapelle eingerichtet wurde, wurde bald eine Anlaufstelle für Menschen mit all ihren Nöten. Später konnte ein größeres Haus erworben werden, und mit Hilfe von Renovabis entstand ein kleines Zentrum mit einer Armenküche, einem Arztzimmer, einer Apotheke und Kinderbetreuung. Hier lebten die Schwestern ihr Apostolat der Fürsorge für die Bedürftigen, unabhängig von Nationalität oder Konfession. Außerdem wurden mit Hilfe der Schwestern im Westen u. a. eine Blindeneinrichtung und zwei Altenheime unterstützt. In der ganzen Zeit waren die Schwestern kontinuierlich wichtige Ansprech-partnerinnen und sind bis heute tief in der Bevölkerung verwurzelt. Damit diese Arbeit weitergehen kann, wurden Armenküche und Haus der Schwestern der kleinen Kirchengemeinde am Ort übergeben, so dass diese nun selbständig für ihre Bedürftigen sorgen kann.

Ein Stück des Herzens bleibt immer dort, wo tiefe Verbindungen entstanden sind. Kasachstan/Makinsk und seine Menschen werden deshalb immer auch ein Teil der Schwestern vom armen Kinde Jesus sein und umgekehrt.

 

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Jesus unser Freund und Ratgeber….

 

 

 

“In ihm finden wir einen Freund und Ratgeber, der uns durch und durch kennt, der unser Herz versteht, der mit ausdauernder Treue und Liebe uns zur Seite steht, der in all unseren Zweifeln und Nöten uns stützt und hilft. In ihm finden wir einen Lehrer, Führer und Erzieher, der unserer Seele  sich annimmt und sie auf die rechte Bahn leitet. In ihm finden wir einen Arzt, der unsere Wunden und Krankheiten heilt und stets für uns die besten Arzneien in Bereitschaft hat.

In ihm finden wir einen Anwalt und Sachwalter, der uns verteidigt gegen unsere Feinde. In ihm finden wir einen Bräutigam, dessen Liebe zu uns keine Grenzen kennt, der keinen Augenblick uns von der Seite weicht, der sich sehnlichst wünscht, auf das innigste mit uns sich zu vereinigen, der in seiner Allmacht und Liebe den unendlichen Abstand zwischen ihm und uns nicht anschlägt und uns wie seinesgleichen behandelt, der sich uns schenkt mit seinen Schätzen und Reichtümern.

Meine lieben Schwestern, bedenken wir dieses und fragen wir uns nochmals: Was fehlt uns noch? Von seiten unseres Gottes fehlt uns nichts, gar nichts! Hat er doch selber sich uns gegeben, besitzen wir mit ihm doch alles. Wenn uns etwas fehlt, so suchen wir es doch auf unserer Seite. Uns fehlt es an Treue, an Liebe. “Kännten wir die Gabe Gottes” (Joh 4,10) verständen wir sie zu benutzen. Kehren wir denn  zurück zu unserem einzigen und wahren Schatz. Wandeln wir vor und mit unserem Gott, wollen wir nichts außer ihm, suchen wir nur ihn, wenden wir uns mit und in allem  an ihn, denken wir nur an ihn und wir werden inne werden, wie reich wir sind durch ihn…”

Konferenz, 10. November 1860

 

Suchen wir alles in ihm?

Wenden wir uns in allem an ihn?

Ist er der Mittelpunkt unseres Lebens?

Dalam Dia kita menemukan seorang Sahabat dan Pembimbing

01 Amistad con Dios OK

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Freundschaft mit Jesus

 

 

“In ihm finden wir einen Freund und Ratgeber, der uns durch und durch kennt, der unser Herz

versteht, der mit ausdauernder Treue und Liebe uns zur Seite steht, der in all unseren Zweifeln und Nöten
uns stützt und hilft.” (Clara Fey)

Wendest Du Dich an ihn in Deinen Nöten?
Wendest Du Dich an ihn, wenn Du Dich freust?

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Schwestern vom armen Kinde Jesus – ein Kurzportrait

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Erste Profess in Kolumbien

 

Am 16. Juli 2017 legte Sr. Clara Maria aus Kolumbien ihre erste Profess ab. In einer privaten Zeremonie in der Kapelle des Konvents hat die Schwester im Beisein ihrer Familie und der Schwestern der Provinz Kolumbien ihr Leben voller Freude Gott geweiht.

 

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