Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Die Menschwerdung Gottes ist ein großes Geheimnis der Liebe

und Wertschätzung menschlichen Lebens

 

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Förderinnen und Förderer,

ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns und das werden sicher auch die meisten von Ihnen so sagen können. Angesichts aller Katastrophen ist es manchmal nicht leicht, zuversichtlich und mit Gottvertrauen durchs Leben zu gehen. Doch wir vertrauen der Zusage, dass wir nicht allein sind. Unser Retter ist herabgestiegen in die Alltäglichkeiten unseres Lebens und ist erschienen in einem unscheinbaren, schwachen Kind. Sein Kommen ist so klein, so unscheinbar, ja so hilfsbedürftig und dennoch ist er mit göttlicher Allmacht unter uns. Im Wunder der Weihnachtsfreude weist er uns einen Weg, den wir hoffnungsvoll und froh mit ihm gehen können. Geben wir ihm Raum in unserem Leben, geben wir das Licht, den Frieden, die Liebe weiter, die er uns schenkt.

 

INDONESIEN

Sr. Christiana, Oberin der Provinz Indonesien, meldet sich mit Neuigkeiten: In diesem Bericht laden wir Sie ein, ein Gebiet Indonesiens besser kennenzulernen. Wir entführen Sie, genauer gesagt, nach Papua zu unserem neuesten Sozialprojekt: Hier eröffnen die Schwestern vom armen Kinde Jesus Anfang Dezember ein neues Kinderheim!

Damit folgen wir der Einladung des Bischofs der Diözese Jayapura, an der dortigen Arbeit teilzunehmen. Zu den uns angebotenen Tätigkeiten gehören die Verwaltung eines Kinderheims, die Pastoralarbeit/Seelsorge sowie die Tätigkeit als Erzieherin im Kindergarten bzw. als Lehrerin an der Grundschule. Zunächst möchten wir den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Verwaltung des Kinderheims und die Pastoralarbeit legen.

 

Papua liegt im südwestlichen Pazifik und umfasst die Osthälfte der Insel Neuguinea sowie mehrere vorgelagerte Inseln. Im Norden, dicht an der Grenze zum Nachbarland Neuguinea, liegt die Stadt Jayapura; sie ist sowohl Hauptstadt der Provinz Papua als auch Hauptstadt der Region West-Neuguinea, des indonesischen Teils der Insel.

 

Unser neuer Arbeitsplatz befindet sich im Bezirk Keerom, Arso/Stadtbezirk und das Klima dort ist mit einer Temperatur von ca. 30 – 35° C sommerlich heiß. Es herrscht zwar ein tropisches Klima, dennoch gibt es in Jayapura viele Niederschläge. Unsere Reise zu dem neuen Arbeitsort ist umständlich und sehr zeitintensiv. Von Malang-Ost Java (hier liegt das Provinzhaus) geht es mit dem Auto, zwei verschiedenen Inlandsflügen und einer Zeitverschiebung von 2 Stunden nach Jayapura; insgesamt beträgt die Reisedauer ca. sechs Stunden.

 

 

 

 Das von uns Schwestern betreute Kinderheim ist in Bau und Ausstattung insgesamt schlicht und einfach gehalten. Damit fügt es sich in das Gesamtbild der Provinz Papua ein, deren Armutsquote (41,8%) die höchste Indonesiens ist. Zum Vergleich: der nationale Durschnitt beträgt 18,2%. Hier wird das Grundanliegen von Clara Feys Mission besonders deutlich umgesetzt, nämlich armen und benachteiligten Kindern zu helfen und ihnen Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Das neue Kinderheim wird Platz für 100 Kinder bieten und besteht aus zwei getrennten Häusern für Mädchen und Jungen. Es werden fortan 60 Mädchen und 40 Jungen unterrichtet, betreut und im besten Fall auf ein unabhängiges Leben vorbereitet. Die Kinder stammen aus flussaufwärts gelegenen Gebieten, in denen es bis heute keine Schulen gibt. Mit der Ausbildung in unserem Kinderheim erlangen die Mädchen und Jungen Zugang zur Schulbildung, die es ihnen später ermöglichen soll, sich eine gute Existenzgrundlage für ihr Leben zu schaffen. Neben der schulischen Ausbildung erhalten die Kinder täglich drei Mahlzeiten, damit sie sich gesund entwickeln und gut lernen können.

Hier wird zum Beispiel gerade Papeda zubereitet, ein typisch traditionelles papuanisches Essen. Papeda ist ein Grundnahrungsmittel der einheimischen Bevölkerung, speziell an der Küste Papuas. Es handelt sich dabei um eine Art Reisbrei, der aus Sagostärke hergestellt wird. Die Sagostärke wird mit Wasser gekocht und so lange gerührt, bis sie gerinnt. Das Ergebnis hat eine kleberartige Konsistenz und Textur. Sago enthält viel Mehl und kann daher als Ersatz für Reis verwendet werden. Dieses Gericht wird fast täglich als Hauptmahlzeit gegessen, dazu werden Fisch und Gemüse gereicht.

Das Leben im Kinderheim bei den Schwestern soll bestimmt sein von einer familiären Atmosphäre, in der sich die Kinder gut entfalten können, und die durch die christlichen Werte Clara Feys geprägt ist. Die Kinder werden eingebunden in die täglich anfallenden Aufgaben und sollen, je nach Alter, kleine Tätigkeiten in Haus und Garten übernehmen. Sie lernen Verantwortung für die Hausgemeinschaft zu übernehmen – ein wichtiger Schritt im sozialen Lernen.

Da wir unsere Tätigkeit in diesem Kinderheim von Grund auf neu beginnen, stehen vor allem die hauptsächlichen Anschaffungen für das tägliche Leben im Vordergrund. Vor Einzug der Kinder müssen daher etliche Betten, Matratzen, Bettwäsche sowie diverse Drogerie- und Toilettenartikel gekauft werden. Ebenso müssen Schulmaterialien und Bücher angeschafft werden, um dem Lehrplan gerecht zu werden. Während dies überwiegend einmalige Anschaffungen sind, benötigen wir hingegen laufend Nahrungsmittel und Getränke für alle. Wir beschränken uns sehr und nehmen nur notwendige Anschaffungen vor, da wir wissen, dass wir bei diesem Projekt sehr auf Spenden angewiesen sind.

Gerade vor dem Hintergrund der finanziellen Erfordernisse sind wir mehr als froh und dankbar, dass uns der Bischof von Jayapura ein Wohnhaus zur Verfügung gestellt hat, in dem wir drei Schwestern wohnen können. Wir freuen uns sehr über die kostenfreie Unterkunft aus dem Besitz der Diözese und sind uns dieser Großzügigkeit wahrlich bewusst. Natürlich müssen wir das Haus mit dem ausstatten, was wir benötigen, aber immerhin müssen wir kein neues Gebäude errichten.

Auf dem Foto sehen Sie neben dem Gebäude, das wir Schwestern bewohnen dürfen, auch Schwestern anderer Kongregationen sowie einen Priester, mit denen wir zusammenarbeiten und die uns unterstützen.

 

Auch wenn wir aus unterschiedlichen Kongregationen kommen, so leben und arbeiten wir doch für ein gemeinsames Ziel, nämlich für die Arbeit mit hilfsbedürftigen Kindern und deren Zukunft, die uns allen so sehr am Herzen liegt – Ihnen auch?

 

 

 

 

KOLUMBIEN

Mit herzlichen Segenswünschen für ein frohes Weihnachtsfest und das kommende Jahr 2025 für alle Freunde und Förder*innen in Deutschland senden die Schwestern aus Kolumbien einen Bericht über einige ihrer Schulen. Sie schreiben:

Unsere sozialen Werke in Kolumbien sind durch eine besondere Prägung gekennzeichnet: Wertebasierte Bildung mit innovativen pädagogischen Prozessen. Mit Freude, Hoffnung und Zuversicht reagiert unsere pädagogische Gemeinschaft aus Schwestern, Lehrer*innen und Erzieher*innen auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, fördert ein gesundes Zusammenleben für den Frieden und das Engagement für die Solidarität mit den Bedürftigsten, alles durchdrungen vom Geist des Evangeliums und der Spiritualität unserer Ordensgründerin Clara Fey.

 

Das Institut CLARA FEY in Bosa, einer einkommensschwachen Gegend in Bogotá, ist von schönen Grünanlagen umgeben und genießt einen sehr guten Ruf. Hier können wir uns auf eine große Neuerung freuen. Viele Eltern wünschten sich, dass auch ihre Söhne vom hervorragenden akademischen Niveau der Schule profitieren können und nun wird dieser Traum Wirklichkeit. Ab 2025 werden für die Vorschulklasse sowie für das erste, zweite und dritte Schuljahr auch Jungen angenommen. Es hat bereits eine Anmeldungs- und Prüfungsprozedur für die Schüler stattgefunden, die zur Clara-Fey-Schulfamilie gehören möchten. Alle sind sehr gespannt auf diese neue Situation.

Ein Projekt, das in den verschiedenen Lernstufen altersgemäß entwickelt wurde, war in diesem Schuljahr die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. In der Erkundungsphase sollten gute Essgewohnheiten gestärkt werden, in der konzeptionellen Phase wurde das Bewusstsein für Selbstfürsorge und Selbstwertgefühl geschärft, und in der kontextuellen und projektiven Phase ging es um Strategien zur Verbesserung der körperlichen, geistigen und emotionalen Gesundheit.

Eine Gruppe von Elftklässlern erhielt in Zusammenarbeit mit der staatlichen und technologischen Bildungseinrichtung SENA einen technischen Bachelor-Abschluss, der in den beiden Fachrichtungen „Industrielle Musterschneiderin in der Bekleidungsindustrie“ oder „Kochtechnikerin“ erworben werden kann. Beide Abschlüsse ermöglichen den Absolventinnen, entweder direkt in die Arbeitswelt einzutreten und ihre Familien zu unterstützen oder auf dieser Basis ein Hochschulstudium anzuschließen.

Das Zentrum SAGRADO CORAZON liegt im gefährlichen, stark von Gewalt geprägten Süden von Bogotá. Es zeichnete sich dadurch aus, dass es einen behüteten Raum bietet, in dem die jüngeren Kinder wachsen und all ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können. Bei der Feier des Familientages in diesem Jahr konnten sie ihre Fortschritte in Tanz und Musik zeigen. Das soziale Bewusstsein, mit den Bedürftigsten zu teilen, wurde durch verschiedene Aktivitäten im Geiste der Solidarität geweckt, wozu auch ein Besuch bei den Ärmsten gehörte. Weitere kindgerechte Projekte zielten auf den Umweltschutz sowie eine gesunde Ernährung mit der Verwendung von aromatischen Kräutern ab.

 

 

Das Institut CLARA THERESIA in Monterredondo, der ländlichen Gegend Guayabetal einige Kilometer außerhalb von Bogotá, ist ein einladender Ort, an dem sich unsere Kinder wohlfühlen. Die Erziehung, die sie dort erhalten, erfolgt durch innovative Aktivitäten, die besonders zum Umweltschutz und zum Schutz des Wassers anregen. In diesem Schuljahr wurden die Eltern ermutigt, mit ihren Kindern zu den Bächen zu gehen und den Müll zu sammeln, der das Wasser verschmutzt, um so einen praktischen Beitrag zu leisten und die Eigenverantwortung zu stärken.

Die Kinder im Vorschulalter veranstalteten ein Picknick mit gesunden Nahrungsmitteln, um so schon früh das Bewusstsein für die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu entwickeln.

 

Kindergarten und pädagogische Werkstatt MADRE CLARA FEY – Diese beiden Einrichtungen sind eine Oase inmitten der Wüste, denn sie befinden sich im Stadtteil Cazucá, einer Gegend von Bogotá, in der es viel Drogenkriminalität und Kämpfe von rivalisierenden Straßenbanden gibt. Es besteht für die Kinder und Jugendlichen, die auch zu Hause Gewalterfahrungen ausgesetzt sind, immer die große Gefahr, in dieses Milieu abzugleiten. Eine unserer Hauptaufgaben besteht deshalb darin, die Kinder zu einem friedlichen Zusammenleben zu erziehen.

Im Jahr 2024 nahm der Kindergarten 103 Kinder im Alter von drei und vier Jahren auf, die dort willkommen geheißen, in ihrer Entwicklung gefördert und liebevoll verpflegt wurden.

 

In der pädagogischen Werkstatt wurden in Form von Workshops Tanz, Instrumentalspiel, Gesang und die Entwicklung von Computerkenntnissen gefördert. Sie erhalten außerdem einen nahrhaften Imbiss. Ziel der Betreuung ist es, die Begabungen und Talente der Kinder und Jugendlichen zu fördern, um zu verhindern, dass sie auf der Straße leben oder sich Banden anschließen.

 

 

 

LETTLAND

Die Schwestern vom armen Kinde Jesus in Lettland leben und arbeiten in mehreren Orten des Landes. Neben der materiellen Hilfe, die nach wie vor besonders von kinderreichen Familien benötigt wird, ist auch die geistliche Stärkung eine große Aufgabe für die seelsorgerliche Tätigkeit. Viele Menschen leben in Angst vor einem Krieg mit dem mächtigen Nachbarn Russland – eine psychische Belastung, die nicht zu unterschätzen ist.

Liepaja, im Westen an der Ostsee gelegen, ist die zweitgrößte Stadt Lettlands. Die Schwestern üben ihre Fürsorge für die bedürftigen Menschen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde aus.

Ein neuer Schwerpunkt in dieser Arbeit ist die Kontaktpflege mit einigen vietnamesischen Familien, die Mitglieder der Gemeinde sind. Sr. Anna Magdalena schreibt dazu: “Eine gemeinsame Heilige Messe und anschließend eine Agape in unserem Klosterrefektorium mit verschiedenen Leckereien bereiten unseren neuen Freunden, die fern ihrer Heimat sind, viel Freude. Sie freuen sich über die Spenden, die eine große Unterstützung für den Kauf von Lehrmitteln für ihre Kinder darstellen.

Ganz in der Tradition der Ordensgründerin Clara Fey verwurzelt, gilt das Hauptaugenmerk der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Für sie wurden z. B. Papier, Übungshefte für Mathematik, Taschenrechner, Zirkel und andere notwendige Schulsachen beschafft. Außerdem wurden für die Schüler Physik-Workshops mit Experimenten organisiert und die Teilnahme an einer Exkursion ermöglicht.

 

Zu Weihnachten gab es nach einem gemeinsamen Besuch der Kirche noch Süßigkeiten als Geschenk. Die Schwestern halfen, für bedürftige Familien eine Wallfahrt nach Aglona zu organisieren, wo die Kinder das Sakrament der Firmung empfingen.

Die Schwestern vergessen auch alleinstehende Gemeindemitglieder in Liepāja nicht. So kauften sie z.B. einer Rentnerin einen Kühlschrank und ein Bett. Jetzt kann sie nach vielen Jahren wieder normal schlafen.

Dies sind nur einige konkrete Beispiele aus dem vielfältigen Apostolat, wo oft der Bedarf die vorhandenen Mittel übersteigt.

 

Die Häuser in Rezekne und Varaklani sind nur ca. 50 km von der russischen Grenze entfernt. Die Schwestern sind sehr engagiert in der örtlichen Kirchengemeinde. Sie arbeiten in der Familienseelsorge und unterstützen in diesem Rahmen einige Familien mit dem Kauf von Kleidung und Schulmaterial, damit es den Kindern möglich ist, ganz normal am Unterricht teilzunehmen. Wo die Verhältnisse besonders prekär sind, werden auch Lebensmittel gekauft und weitergegeben.

Für die Sonntagsschule der Kirchengemeinde, wo sie auch selbst unterrichten, finanzieren die Schwestern das Lehr- und Lernmaterial. Außerdem konnte eine Pilgerreise nach Aglona organisiert werden, wo die Wallfahrtsbasilika St. Mariä Himmelfahrt die wichtigste katholische Kirche des Landes ist und den kleinen Ort zum geistlichen Zentrum der Katholiken Lettlands macht.

Die Schwesterngemeinschaft in Rezekne ist außerdem Gastgeberin einer großen Gebetsgruppe.

Nicht allein gelassen werden auch die Menschen, die nach einem oft harten Leben nun ihr Alter in einem Pflegeheim verbringen. Bei den regelmäßigen Besuchen der Schwestern bekommen sie als kleine Geschenke Kaffee, Obst oder Süßigkeiten. Das sind in dieser Situation besondere Gaben, die mit viel Dankbarkeit entgegegen genommen werden.

In der Niederlassung der Schwestern in der Hauptstadt Riga wird den Menschen insbesondere mit Gastfreundschaft gedient, auch wenn dies die Kosten der Haushaltsführung, z.B. für Lebensmittel und Reinigung, erheblich erhöht. Zwei Schülerinnen wohnen hier dauerhaft, damit sie eine Ausbildung in der Stadt machen können. Außerdem gibt es wechselnde Gäste, die sich aus unterschiedlichen Gründen in Riga aufhalten und von den Schwestern mit Offenheit und Hilfsbereitschaft aufgenommen werden. Auch wenn einige der Schwestern bereits alt und auch erkrankt sind – der Geist der Gemeinschaft, die Spiritualität, die sie leben und vermitteln, und ihr fürbittendes Gebet sind sehr geschätzt.

Die lettischen Schwestern danken allen Spendern herzlich für die Unterstützung, die ihnen ihren Einsatz für die Bedürftigen ermöglichen.

Dieser Link öffnet das Heft mit den Informationen in PDF-Form

Weihnachtsflyer

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Ewige Profess in der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus in Indonesia

 

 

Als Familie des armen Kindes Jesus teilen wir die Freude unserer Schwestern in Indonesien – Provinz und Vizeprovinz – die dieses Jahr die ewigen Gelübde von 10 Schwestern gefeiert haben. Seine Hingabe an Gott für immer ist ein Zeichen für die Welt von heute: Es lohnt sich, sein Leben Jesus zu übergeben.

Junge Leute, habt keine Angst, der Stimme Jesu zuzuhören und ihr zu folgen, wenn er euch ruft. Es ist Gott selbst, der dich ruft und dich sehr liebt. Er wird Ihnen die nötige Gnade schenken, um Ihre Berufung zu erfüllen.

Sonntag, 18. August 2024: VIZE PROVINZ INDONESIA

In der Klosterkapelle Wairklau, MAUMERE

Ewige Gelübde der 4 Schwestern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“ Ini Kami, Kami datang kepada-Mu, Sebab Engkaulah Tuhan Allah Kami“ (Yer. 3 :22):

„Hier sind wir, wir sind zu dir gekommen, denn du bist der Herr, unser Gott“ (Jer. 3,22)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          

                      Wir bieten dir an, Herr, was du uns gegeben hast

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Familie und die Familie der Kirche. Wir sind alle eine Familie.

 

 

 

 

 

 

 

 

*Sr.  Artasa PIJ  –  Diözese Ruteng

*Sr.  Ingritt PIJ  –   Diözese Weetabula – Sumba

*Sr.  Devita PIJ  –  Erzdiözese Ende

*Sr.  Elma PIJ  –    Erzdiözese Ende

 

 

 

 

 

Freitag, 18. Oktober 2024. PROVINZ INDONESIA – In der Klosterkapelle in Bandulan Barat 40 Malang

Ewige Gelübde der 6 Schwestern:

Sr. Monika Rensiana Lori Kii, PIJ – Diözese Weetabula, Südwest-Sumba

Sr.  Susiana Sengsara PIJ – Diözese Maumere

Sr.  Maria Gaberlinda Teri Mare PIJ – Diözese Larantuka

Sr.  Leonarda Susana Hingi Aran PIJ – Diözese Larantuka

Sr.  Imelda Reku Ure PIJ – Erzdiözese Kaubun Samarinda

Sr.  Ida Dowani Sasi PIJ – Diözese Atambua

 

                                                                                                                                                                                                      

Das wertvollste Opfer im Leben ist die völlige Hingabe der Liebe an Gott

 

 

Mit dem Segen unserer Eltern:

 

Wir empfangen das Licht Christi

und wir geben das Licht Christi.

 

 

Wir vertrauen uns der Heiligen Familie an: dem Jesuskind, unserer Mutter Maria und unserem Vater, dem Heiligen Josef.

Danke, liebe Schwestern.

Danke, lieber Herr, unser Gott.

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UN GRAN TESTIMONIO DE FIDELIDAD – Ein großartiges Zeugnis der Treue

Con mucha alegría celebramos en Colombia los 65 años de profesión religiosa de nuestra querida Hna.

Christel.

Mit großer Freude haben wir in Kolumbien das 65-jährige Professjubiläum unserer lieben Schwester Christel gefeiert.

 

Como Abraham, ella dejó su tierra, su querida patria, Alemania,  para venir a realizar la misión que Dios le encomendó.

Wie Abraham verließ auch sie ihr Land, ihre geliebte Heimat Deutschland, um die Mission zu erfüllen, die Gott ihr aufgetragen hat.

 

 

 

 

 

Qué mejor celebración que una eucaristía vivida con alegría en comunidad para dar gracias a Dios por nuestra querida hermana Christel

Was gibt es Schöneres als eine Eucharistie, die wir mit Freude in der Gemeinschaft erleben, um Gott für unsere liebe Schwester Christel zu danken

 

 

 

 

Frente al sagrario la vela de su renovación de votos.Vor dem Tabernakel die Kerze  ihrer Gelübdeerneuerung.

 Esta vela es signo y testigo de todos los años, días y noches de oración, de trabajo y entrega de si de nuestra hermana Christel. Siempre fiel y unida a Jesús Eucaristía.

Diese Kerze ist ein Zeichen und Zeugnis all der Jahre, Tage und Nächte des Gebets, der Arbeit und des Engagements unserer Schwester Christel. Immer treu und verbunden mit Jesus in der Eucharistie.

 

 

 

 

Su vida es un impulso para muchas jóvenes que están en proceso de discernir su vocación. Nuestro Amado Niño Jesús Pobre siga cautivando su corazón, como lo hizo un día con ella.

Ihr Leben ist ein Impuls für viele junge Frauen, die gerade dabei sind, ihre Berufung zu erkennen. Unser geliebtes armes Kind Jesus erobert weiterhin die Herzen junger Mädchen, so wie er eines Tages auch ihr Herz erobert hat.

Concelebraron la eucaristía el obospo Monseñor Fabio Suescún Mutis y el Padre Hermann Rodríguez S.J. Superior provincial de la Compañia de Jesús en Colombia.

Die Eucharistiefeier zelebrierten Bischof Fabio Suescun Mutis und Pater Hermann Rodriguez S.J. Provinzober der Gesellschaft Jesu in Kolumbien..

Dios siga bendiciendo a nuestra querida hermana Christel. Dios bendiga a todas nuestras hermanas almanas que vinieron a nuestra patria a compartirnos el tesoro de la espiritualidad y el espíritu de servicio de nuestra fundadora, la Madre Clara Fey.

Gott segne weiterhin unsere liebe Schwester Christel. Gott segne alle unsere Schwestern, die aus Deutschland in unser Heimatland gekommen sind, um mit uns den Schatz der Spiritualität und den Dienstgeist unserer Gründerin, Mutter Clara Fey, zu teilen.

Dios te bendiga! Dios nos bendiga!

Gott segne dich! Gott segne uns!

 

 

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Unsere Schwestern in Lettland teilen ihre Freude

 

Am 28. September dieses Jahres erneuerte Schwester Marija Terezija mit großer Freude ihr Gelübde als Schwester des armen Kindes Jesus. Die ganze Gemeinde freut sich mit ihr. Weihbischof Andris Kravalis feierte die Eucharistie mit großer Feierlichkeit.

 

 

 

 

Es ist ein Segen für unsere Kongregation. Es erinnert uns alle an die Freude unserer Berufung.

Wir sind durch die Güte Gottes dazu berufen, ihm zu gehören und mit unserem Leben Zeugnis abzulegen von der Freude, unser Leben für Christus hinzugeben und für ihn zu leben. Jede Schwester gibt dem Herrn jeden Tag ihr Bestes, in jedem Dienst, in ihre Arbeit, durch Gebet, Gemeinschaftsleben und Zeugnis in der Kirche.

 

 

Unsere Schwestern teilen auch mit uns die wunderschönen Landschaften ihres Landes.

In der Schönheit der Natur finden wir immer die Schönheit und die Güte Gottes, unseres Schöpfers.

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Erinnerungen an den Besuch von Papst Franziskus in Indonesien

Am 4 September 2024 traf sich der Papst mit Bischöfen, Priestern, Kongregationleitern und Katecheten in der Kathedrale von Jakarta. Von der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus waren Sr. Christiana als Oberin der indonesischen Provinz, Sr. Evarista als Oberin der Vice Provinz und Gemeindeleiterinnen im Raum Jakarta-Banten; Sr. Veronika, Sr. Yohana Baptista, Sr. Mariska und Sr. Alisia.

 

Am 5.9.2024 traf sich der Papst im Gebäude der Indonesischen Bischofskonferenz mit behinderten Kindern aus Schulen rund um Jakarta.

Als Schulleiterin begleitete Schwester Rachel Maria die Jungen und Mädchen der Sonderschule Sang Timur Ciledug zum Treffen mit dem Papst. Vor dem Ende des Treffens, segnete Papst Franziskus alle anwesenden Kinder. Schwester Rachel erwartete nicht, dass der Papst kommen würde, um sie zu begrüßen, während sie mit den Kindern saß.

 

Sr. Agnesia Maria ist eine Mitarbeiterin des Instituts der Indonesischen Bischofskonferenz als Wirtschaftswissenschaftlerin und war während des Papstbesuchs auch Mitglied des Komitees. Sie alle hatten die Gelegenheit, den Papst direkt zu treffen, als er das Büro der Indonesischen Bischofskonferenz besuchte.

 

Die gemeinsame Feier der Eucharistie im Bung-Karno-Stadion am 5. September 2024 war der Höhepunkt des Papstbesuchs. Die Schwestern vom armen Kinde Jesu, die an dieser Feier teilnahmen, waren Vertreter von Gemeinden in der Ost-Java-Diözese Malang und auch von den Pfarreien, in denen die Schwestern arbeiten. An dieser Feier könnten alle Schwestern aus den vier Gemeinschaften der Diözesen Jakarta und Bogor teilnehmen.

 

Die Schwestern feiern die Eucharistie mit dem Papst auf der Tribüne des Bung-Karno-Stadions

 

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Das Reliquienkreuz von Burgos

Besuch in Spanien

Einer der Höhepunkte während des Besuchs von Sr. Henriette und Sr. Waltraud bei unseren Schwestern in Spanien war der Besuch des neuen Reliquienkreuzes in der Kathedrale von Burgos am 19.08.2024.

 

 

 

 

 

 

Es war ein bewegender Moment, um dieses Kreuz geschart zu spüren, dass Clara Fey zu den vielen anderen Seligen und Heiligen gehört, die ihre Spuren durch uns Schwestern auch in Burgos hinterlassen hat.

 

 

 

 

 

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Und wie hat man in Wien den „Clara Fey Tag – 2024“ gestaltet?

                                                                                 

Auch dieses Jahr wurden von der Pastoral-Begleiterin der Sozialwerke Clara Fey, Kathi W.  Jugendliche und Kinder aus den Wohngruppen eingeladen, mit ihr und Sr. Magda Veronika einen „Clara Fey Tag“ zu verbringen.
Neben der Möglichkeit Fragen über Clara Fey, das Leben als Schwester heute uvm. zu stellen, kam auch das Brettspiel „Auf den Spuren Clara Feys“ zum Einsatz. Es gab viel zu erkunden … und nicht zuletzt wurde, bis man wieder an die Reihe kam, an einem pinkfarbenen Strickflecken weitergestrickt. Warum wohl – und was hatte das mit Clara Fey zu tun? 

 

 

 Nun, für alle Leserinnen und Leser, die es noch nicht wissen: Clara Fey hat sich hat sich bis zum Ende ihres Lebens für arme Kinder eingesetzt.  Und so hat sie uns ihre letzte Handarbeit, pinkfarbene Socken, die sie für einen der Zöglinge in Simpelveld gestrickt hatte – unvollendet hinterlassen.   
Diese Socken haben auch eine symbolische Bedeutung: Wer in dem von ihr gegründeten Werk mitarbeitet – der strickt an dem von ihr unvollendeten „Socken“ weiter!

Wäre das auch etwas für dich?

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„Sisterhood“ – Sonderausstellung im Museum de Schat van Simpelveld

      

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TRASLADO DE LA CRUZ RELICARIO

El día 16 de mayo tuvo lugar, en la Catedral de Burgos, el traslado de la cruz relicario a la capilla de las reliquias. La capilla de las reliquias es un lugar emblemático, construido en el siglo XVIII y que alberga los restos de santos y beatos que el Cabildo custodia desde el siglo XI.

 

 

 

 

 

            La reliquia de la Madre Clara comparte la cruz con las reliquias de grandes santos:

Santa Teresa  e Jesús, San Juan de la Cruz, S. Juan Bosco…y otros muchos santos y beatos.  La Cruz relicario que, en un principio estuvo en la capilla de Santa Tecla, fue trasladada, en Semana Santa, a la Escalera Dorada.

 

           

 16 de mayo 2024:La celebración dio comienzo, a las 6 de                  la tarde, con una Eucaristía presidia Arzobispo, a quien acompañaban el vicario diocesano para la vida religiosa, el presidente de CONFER de  

                                                                                                                    

En la monición de entrada se resaltó la configuración personal con Cristo que tuvieron nuestros fundadores, en un amor que llegó hasta el extremo. Se nos invitó a agradecer nuestros carismas y a pedir al Dueño de la mies que envíe jóvenes a su Iglesia que sean “rostros de luz” para iluminar el mundo. En la homilía el Arzobispo agradeció la entrega de los religiosos y religiosas que desgastan su vida como una vela, pero produciendo luz y calor.

“Estáis en todos los lugares donde hay sufrimiento, soledad y oscuridad para ser luz, presencia y compañía” dijo el Arzobispo.

 

 

 

Una de las ofrendas presentada en la Eucaristía, fue una cepa. Con ella nos invitaban a permanecer arraigados en Cristo y en su amor como el sarmiento a la vid, para ser testigos de la ternura y misericordia de Dios, como lo fueron nuestros fundadores.

 

Terminada la Eucaristía, representantes de la vida consagrada, portaron la cruz en procesión, desde la capilla de Santa Tecla hasta la capilla de las reliquias, mientras se cantaban las letanías de los santos y beatos, pidiendo su intercesión por la Iglesia y el mundo.

 

 

 

 

 

 

Llegados a la capilla, se colocó la cruz en un

soporte y terminamos cantando la salve a la Virgen.     

 

 

 

 

 

 

 

 

La Hna. Eufemia señala cuál es la reliquia de Madre Clara.

Ahí permanecerá años ¿quizás siglos? Pedimos que su

carisma sea seguido por muchas personas.

 

 

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SCHWESTERN VOM ARMEN KINDE JESUS IM JAHR DES GEBETS, VEREINT MIT DER KIRCHE

Papst Franziskus hat uns eingeladen, uns im Gebet auf das Jubiläum des Heiligen Jahres 2025 vorzubereiten.

Deshalb ist das Jahr 2024 das „Jahr des Gebets“. Der Papst lädt uns ein, unser Gebetsleben zu intensivieren und seinen immensen Wert für jeden Nachfolger Christi wiederzuentdecken.

Lassen Sie uns einige Gedanken von Papst Franziskus über das Gebet und einen motivierenden Text unserer lieben seligen Mutter Clara teilen:

 1. Gedanken unseres Papstes Franziskus:

„Das Gebet sollte für den Christen der geistliche „Atem des Lebens“ sein, der in der Lage ist, niemals zu unterbrechen, „selbst wenn wir schlafen“, so der Papst, und ohne den der Lebensakt, der uns mit dem Vater verbindet, verfehlt würde. Auf diese Weise gelebt, stellt sich das Gebetsleben nicht als Alternative zur Arbeit oder zu den anderen Verpflichtungen dar, die wir im Laufe des Tages zu erfüllen berufen sind, sondern vielmehr als das, was jede Lebenshandlung begleitet, »auch in den Augenblicken, in denen sie nicht explizit ist«.

Sie ist imstande, jene Lampe zu nähren, die das Antlitz Christi erhellt, der in den Brüdern und Schwestern gegenwärtig ist, so wie der Katechismus lehrt, wenn er sagt, dass das Gebet »die lebendige Beziehung der Kinder Gottes zu ihrem unendlich guten Vater, zu ihrem Sohn Jesus Christus und zum Heiligen Geist« ist (Katechismus 2565). In diesem Dialog spricht der Gläubige nicht nur zu Gott, sondern er lernt auch, ihm zuzuhören, indem er Antworten und Orientierung im Licht seiner stillen Gegenwart findet.

Das Gebet wird so zur Brücke zwischen Himmel und Erde, zu einem Ort der Begegnung, an dem sich das Herz des Menschen und das Herz Gottes in einem unaufhörlichen Dialog der Liebe begegnen.

Papst Franziskus ermuntert uns, in allen Situationen, denen wir begegnen, Momente des Gebets zu finden, sei es in den Freuden oder in den Herausforderungen des Lebens: Im Gebet – so der Papst – entdecken wir, wie sehr wir von Gott geliebt werden, und diese Entdeckung gibt uns Hoffnung und Kraft, den Tag so zu leben, dass die vor uns liegenden Probleme nicht Hindernisse für unser Glück sind, sondern Aufrufe Gottes, Gelegenheiten für unsere Begegnung mit Ihm.

Auszug aus: “LEHRE UNS BETEN” Das Jahr des Gebets zur Vorbereitung auf das Jubiläum 2025 erleben, Dikasterium für die Evangelisierung. Pg 11 (vgl. Angelus, 9. Januar 2022).

Entnommen aus: „LEHREN SIE UNS ZU BETEN“ Das Gebetsjahr in Vorbereitung auf das Jubiläum 2025 leben, Dikasterium für Evangelisierung. S. 11 (Vgl. Angelus, 9. Januar 2022).

2. Rat unserer Seligen Mutter Clara Fey:

„Der Herr möchte, dass wir mit Ihm umgehen wie mit einem guten Freund. Obwohl Er uns immer nahe ist – denn in Ihm leben und bewegen wir uns und existieren‘ (Offb 17,2) – will Er, dass wir Seine Nähe nur dann spüren, wenn wir uns Ihm nähern. Und obwohl er alles weiß, was mit uns geht und in uns ist, tut er doch so, als wüsste er nichts von uns, wenn wir nicht mit ihm darüber sprechen. Und obwohl seinem allsehenden Blick nichts verborgen ist, wird er sich in seiner Liebe nur um das kümmern, was wir ihm vertrauensvoll anvertrauen. Folgen wir also seinem Ruf und nähern uns ihm: Nähern wir uns ihm im Gebet, so wird er sich uns mitteilen. Nähern wir uns Ihm in unseren Beschäftigungen und Arbeiten, und Er wird uns bei all unseren Tätigkeiten zur Seite stehen. Nähern wir uns Ihm in der Nacht, wenn wir uns zur Ruhe begeben, und wir werden in Seinem Frieden schlafen und ruhen.

 

Nähern wir uns Ihm am Morgen, wenn wir mit den ersten Früchten unserer Gedanken erwachen, denn Er hat die ganze Nacht gewacht und wartet nun auf den ersten Blick unserer Augen. Richten wir unsere Augen oft und immer wieder auf Ihn, und unsere Blicke werden Seine Blicke auf uns ziehen. Es sind diese göttlichen Blicke, die wie viele Funken das Feuer Seiner Liebe in unseren Herzen entzünden“

(Selige Mutter Clara Fey vom armen Kinde Jesus, Konferenz, 1846).

 

HEREMANAS PIJ EN EL AÑO DE LA ORACIÓN, UNIDAS CON LA IGLESIA

El Papa Francisco nos ha invitado a prepararnos para el jubileo ddel ao Santo 2025, a través de la oración. Por eso este 2024 es “El año de la oración”. El Papa nos invita a intensificar nuestra vida de oración y a redescubrir su inmenso valor para todo seguidor de Cristo. Compartamos unos pensamientos del Papa Francisco sobre la oración y un texto motivador de nuestra querida Beata Madre Clara:

 1. Pensamientos de nuestro Papa Francisco:

“La oración debería ser para el cristiano «el respiro de la vida» espiritual, capaz de no interrumpirse nunca «ni siquiera cuando dormimos» – afirma el Papa –, y sin la cual faltaría el acto vital que nos pone en relación con el Padre. Vivida de este modo, la vida de oración no se presenta como una alternativa al trabajo o a los otros compromisos que estamos llamados a desarrollar durante el día, sino más bien como aquello que acompaña cada acción de la vida, «también en los momentos en donde no es explícita».

Ella es capaz de alimentar aquella lámpara que ilumina el rostro de Cristo presente en los hermanos, precisamente como enseña el Catecismo cuando afirma que la oración es «la relación viviente de los hijos de Dios con su Padre infinitamente bueno, con su hijo Jesucristo y con el Espíritu Santo » (CEC 2565). En este diálogo, el fiel no sólo habla a Dios, sino que aprende también a escucharlo, encontrando las respuestas y la dirección a la luz de su presencia silenciosa.

La oración se convierte así, en el puente entre el cielo y la tierra, un lugar de reunión donde el corazón del hombre y el corazón de Dios se encuentran en un diálogo de amor incesante.

El Papa Francisco nos motiva a encontrar momentos de oración en todas las circunstancias que afrontamos, ya sea en las alegrías como en los desafíos de la vida: en la oración – dice el Papa – descubrimos cuanto somos amados por Dios, y este descubrimiento nos da la esperanza y la fuerza para vivir la jornada, de tal modo que los problemas por afrontar no sean obstáculos para nuestra felicidad, sino llamados de Dios, ocasiones para nuestro encuentro con Él.

 Tomado de: “ENSÉÑANOS A ORAR” Vivir el Año de la Oración en preparación al Jubileo 2025 , Dicasterio para la Evangelización. Pg 11 (Cf. Ángelus, 9 de enero de 2022).

2.Consejos de nuestra Beata Madre Clara Fey:

“El Señor quiere que tratemos con Él como con un buen amigo. Aunque siempre está cerca de nosotros -pues «en Él vivimos nos movemos y existimos» (Ap 17, 2)- quiere dejarnos sentir su proximidad solamente, si nosotros nos acercamos a Él. Y aunque sabe todo lo que va con nosotros y hay dentro de nosotros, se comporta, sin embargo, como si no supiera nada de nosotros, si no hablamos de ello con Él. Y aunque nada está escondido a su mirada que todo lo ve, sólo tomará a cargo en su amor lo que le encomendemos confiadamente.

Sigamos, pues, su llamada y acerquémonos a Él: Acerquémonos a Él en la oración, y Él se nos comunicará. Acerquémonos a Él en nuestras ocupaciones y trabajos, y él estará a nuestro lado en todas nuestras actividades. Acerquémonos a Él por la noche, cuando nos retiramos a descansar, y dormiremos y descansaremos en su paz.

 Acerquémonos a Él por las mañanas al despertar con las primicias de nuestros pensamientos, pues Él ha estado velando toda la noche y ahora espera la primera mirada de nuestros ojos. Volvamos con frecuencia una y otra vez nuestros ojos a Él y nuestras miradas atraerán hacia nosotros las suyas. Estas miradas divinas son las que, a manera de múltiples chispas, encienden el fuego de su amor en nuestros corazones”

 

(Beata Madre Clara del Niño Jesús Pobre, Conferencia, 1846).

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