Führung durch die Kind-Jesu-Kapelle in der Jakobstraße

Das Video gibt einen guten ersten Einblick in die Kapelle. Sie finden die Kapelle in der Jakobstraße 19. in Aachen.

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Museum der „De Schat van Simpelveld“

Die Schwestern aus Indonesien haben auf Ihrer Homepage ein Video zum 

Museum veröffentlicht. Der Text ist zwar in indonesischer Sprache, aber 

aufgrund der Bilder auch für uns zu verstehen…

 

https://youtu.be/CE_ai3rUR-g

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DER HERR IST DEM SIMON ERSCHIENEN

Kathedrale Nanterre, Paris

DER HERR IST DEM SIMON ERSCHIENEN (Lk. 24,34)

„Bei dieser Betrachtung zeigt sich uns besonders die Liebe und die zärtliche Sorgfalt des Herrn. Simon Petrus hatte seinen Meister dreimal verleugnet; er war deshalb erfüllt mit tiefer Trauer, mit dem bittersten Schmerz (Matth. 26,75). Der Herr wusste um sein Leid, er kannte das Übermaß seiner Reue und trug Sorge, diese treue Seele zu trösten. [. . . ] Erkennen wir doch darin die so große, mitleidige Liebe des Herrn, und wie gerne er vergibt, und wie er selbst aus den ihm angetanen Beleidigungen Nutzen für uns erwachsen lässt. Petrus hat nach der Bekehrung den Herrn mehr geliebt als vorher, mehr noch als die anderen. – Lernen wir denn auch, selbst aus unseren Fehlern Nutzen zu ziehen.
[. . . ] Gehen wir schnell zum Herrn und sagen wir ihm, wie leid es uns ist, dass wir ihn beleidigt, und lieben wir ihn noch mehr als zuvor.“

Selige Clara Fey  (Betrachtungen für die Fastenzeit, die Oster- und Pfingstzeit,  1846)

 

Ergeben wir uns also, Brüder, in die Barmherzigkeit Gottes und machen wir uns zunächst bewusst, was nottut, damit der Herr uns vergibt. Wir müssen Vertrauen in Gott und in die Kraft seiner Vergebung haben.

Tomáš Halík * 1948 (aus: Du wirst das Angesicht der Erde erneuern, 2017)

 

 

 

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UND ER SELBST TRUG DAS KREUZ UND GING HINAUS Joh. 19,17

 

Wenn wir die Liebe des Herrn, der für uns das schwerste Kreuz trägt, betrachten, mögen wir dann noch leben ohne Kreuz? Muss uns dann das Kreuz nicht lieb, nicht wünschenswert werden? Wollen wir denn einen anderen Weg gehen, als den der Herr und alle Heiligen gegangen? O fassen wir Mut! Ohne Kreuz kein Heil, kein Leben. (Selige Clara Fey , II. Teil Betrachtungen für die Fastenzeit, die Oster- und Pfingstzeit,  25.März 1846).

Dem, der ein Kreuz trägt – das Kreuz des Verfolgt-Seins, und nicht in Feindseligkeit und Groll verfällt,
das Kreuz freiwilliger Askese, Keuschheit, Armut und Disziplin, und nicht in Verbitterung oder Hochmut versinkt,
oder das Kreuz körperlicher und seelischer Schmerzen  und nicht verzweifelt – dem, der sein Kreuz in das Kreuz Christi legt, dem hat Gott eine riesige Macht anvertraut.   (Tomáš Halík * 1948, aus: Du wirst das Angesicht der Erde erneuern, 2017)

 

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WENN IHR HEUTE SEINE STIMME HÖRT, VERHÄRTET NICHT EUER HERZ. Ps. 95,7d 8a

O wie oft hören wir die Stimme des Herrn! Wie oft aber weisen wir sie ab und verhärten unsere Herzen! Wir halten es zwar für eine Kleinigkeit, in unbedeutenden Sachen, wo es sich nicht einmal um eine Sünde handelt, die inneren Einsprechungen abzuweisen. Aber gedenken wir des Wortes des Herrn: Wer im Kleinen treu ist, der ist auch im Großen treu. (Lk. 16,10)

Wo der Herr kein Gehör findet, wo die kleinen Warnungen überhört werden, da zieht er sich nicht selten mit seinen besonderen Gnaden zurück. Sel. Clara Fey  (IV,504)

Wie ergeht es mir, wenn in mir beim Hören des Tagesevangeliums der Gedanke aufkommt: „Das ist mir ja schon so bekannt“?

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Mein Volk, was hab ich dir getan und worin dich betrübt? Antworte mir! (Improperien)

Clara Fey sagt uns dazu am 15. Februar 1850:

Wir wollen uns am Beginn der heiligen Fastenzeit … die Klagen recht zu Herzen nehmen, welche die heilige Kirche ihrem und unserem göttlichen Bräutigam in den Mund legt. […]

Wenn ein Freund Kälte und Gleichgültigkeit wahrnimmt in der Seele des geliebten Freundes, so pflegt er ihn zu fragen: Was hab´ ich dir getan? Hab ich dich durch etwas beleidigt? – Oder wenn ein Bräutigam die Liebe schwächer werden fühlt im Herzen der auserwählten Braut und an ihrem Benehmen sieht, dass er ihr gleichgültiger wird, so eilt er… sie zu fragen: Worin habe ich dich betrübt? Antworte mir!

O Seele, dein treuester Freund und Bräutigam, der dir nie untreu war, der an dir hängt mit ewiger Liebe, fragt:  Was hab ich dir getan und worin dich betrübt? Antworte mir!

So antworte ihm denn, o Seele. Vor seinem Sakrament antworte ihm. […] Der Reichtum des Himmels war in meiner Hand und ich habe ihn hingegeben für den Kot der Erde. Antworte ihm mit Reue … über die Nachlässigkeiten deines vergangenen Lebens.

Selige Clara Fey: Betrachtungen für die Fasten- Oster- und Pfingstzeit Teil II

 

 

 

 

 

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Hoffnung kann Stillstand überwinden

Die Frohe Botschaft: Pfarrer Armin Drack und Sr. Gerda denken über Weihnachten anno 2020 nach. 

 Ist die Freude über die „Frohe Botschaft“ von der Geburt Jesu aus dem Weihnachtsevangelium (Lukas 2,1 – 21), das traditionell von den Christen zur Heiligen Nacht gelesen wird, in Zeiten von Corona infrage gestellt? Kaum ein Gottesdienst mit Gemeinde, kein ge-meinsames Singen, keine Umarmung. Und dennoch „O du fröhliche“? In der Botschaft steckt viel….

(zum Weiterlesen auf den folgenden Link klicken).

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60 Jahre Salas de los Infantes

Salas de los Infantes (Spanien) – Jubiläumsfeier in Zeiten der Pandemie

Der 19. Oktober 1960 ist der Gründungstag der Schwestern vom armen Kinde Jesus in Salas de los Infantes, in der Provinz Burgos in Nordspanien. Fünf Schwestern kamen damals in die Kleinstadt im Bergland am Rande der Sierra de la Demanda, um im Geist der Ordensgründerin Clara Fey dort zu wirken. Zum 60-jährigen Jubiläum hatte man sich vorgestellt, gemeinsam mit der Kirchengemeinde und den Schwestern aus Burgos zu einem Fest zusammenkommen.
Da Spanien von der zweiten Welle der Corona-Pandemie stark betroffen und Burgos wieder mit einer Art Lockdown belegt ist, musste darauf verzichtet werden. Trotzdem wurde des besonderen Ereignisses gebührend gedacht. Eine hl. Messe mit der Gemeinde unter den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen konnte am Sonntag, 18.10., gefeiert werden. Hier wurde unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen die Gründungsgeschichte medial dargestellt. Die Fotos unten geben kleine Eindrücke davon wieder.
Am Gründungstag hielt der Pfarrer mit den drei Schwestern von Salas die Eucharistiefeier in ihrer eigenen Kapelle. Die beiden Schwestern im Altenheim wurden per Videoanruf einbezogen. So wurde das Jubiläum zwar in einem kleinen Rahmen, aber sehr würdevoll begangen. Oberin Sr. Josefa schreibt dazu: „Wir sind sehr dankbar für alles, was wir von der Kongregation erhalten haben: das Charisma, die Entwicklung unserer Berufung darin und das Gute, das wir in 60 Jahren für die Menschen wirken konnten.“ Diesen Dank gemeinsam vor Gott zum Ausdruck zu bringen, war das wichtigste Anliegen, das die Schwestern von Salas de los Infantes mit dem Jubiläum verbinden.

In der PDF finden Sie einige Fotos.

60 Jahre Salas de los Infantes

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„Wie schön sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten…“

 

Wie schön sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten,

der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt,

der zu Zion sagt: Dein Gott ist König. (Jesaja 52,7)

 

 

Ich, Schwester María Concepción Martín P.I.J., bin mittlerweile eine alte Ordensfrau und wurde eingeladen, etwas über „mein Sein“ hier und heute in meiner konkreten Situation mitzuteilen.

Mit 20 Jahren wurde ich Schwester vom armen Kinde Jesus, und heute bin ich bereits fast 80 Jahre alt. Ich möchte etwas über mein Leben, meine Situation und mein Bestreben hier und jetzt erzählen.

Ich lebe in der kleinen Stadt Salas de los Infantes, Provinz Burgos, Spanien. Unsere Gemeinschaft besteht aus fünf Schwestern im Alter zwischen 70 und 90 Jahren. Wir sind alle im Ruhestand und erhalten eine Rente, die es uns ermöglicht, unsere Kräfte und Fähigkeiten ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde, im Dekanat und in der Stadt einzusetzen. Dort sind wir integriert und haben gute Beziehungen.

Unser Gemeinschaftsleben ist einfach. In der Kapelle treffen wir uns zum Gebet, im Wohn- und im Esszimmer zum Beisammensein. Jede Woche haben wir zweimal eine heilige Messe im Haus; an den restlichen Tagen nehmen wir in der Pfarre daran teil. In der Pfarre integrieren und beteiligen wir uns an den verschiedenen Aktivitäten, die organisiert werden.

Meine persönliche Zusammenarbeit mit der Pfarrei: bei der heiligen Messe helfe ich beim Austeilen der hl. Kommunion, samstags halte ich einen Wortgottesdienst in einem Altenheim, das sich in unserer ehemaligen Schule befindet, und wo ich mitarbeite an der sogenannten „Erinnerungswerkstatt“. Dort verbringe ich einen Tag wöchentlich und kann meine Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern einbringen. Hier sieht man, dass alte Menschen  „wie Kinder“ sind, und wir verbringen eine unterhaltsame Zeit.

Für heute lohnt es sich einander mitzuteilen und anzubieten, was man hat. Es ist eine Gelegenheit für ältere Menschen, die ein sehr lebendiges Leben hatten, und mit dem Dichter zu sagen: „Ich möchte nur mein Lied singen für den, der es nötig haben sollte.“ (Roberto Carlos). Sie können Kontakt zu mir aufnehmen unter folgender Mail-Adresse: concepcion@manete-in-me.org

 

„Que hermosos son sobre los montes los pies del mensajero que anuncia la paz,

que trae la buena nueva, que pregona la victoria, que dice a Sion: “Ya reina tu Dios” (Isaías, 52, 7)

Hermana María Concepción Martín, P.I.J. hoy, religiosa mayor, se me invita a compartir “mi ser”, aquí y ahora, con mi situación concreta. Hermana del Niño Jesús Pobre desde los 20 años, hoy estoy al borde de los 80 y, quiero comunicar mi vida, mi situación, mis aspiraciones, aquí y ahora. Vivo en un pueblo pequeño, Salas de los Infantes (Burgos) España.

La comunidad la formamos 5 hermanas de edades entre los 90 y los 70. Todas estamos jubiladas y cobramos una pensión lo que nos permite dedicar nuestras fuerzas y capacidades a voluntariado en la parroquia, en el arciprestazgo y en el pueblo, en los que estamos totalmente integradas y con los que tenemos buenas relaciones.

Nuestra vida comunitaria es sencilla. La capilla nos reúne para la oración, la sala y el comedor para la convivencia. Todas las semanas tenemos 2 veces la Eucaristía en casa y el resto participamos en la parroquia. En la parroquia nos integramos y participamos en las diversas actividades que se organizan.

Colaboraciones personales con la parroquia son ayudar a repartir la Comunión, Celebrar la Palabra los sábados en una residencia de mayores que hay hoy en lo que fue  nuestro  Colegio  y  donde  colaboro también  con “un Taller del recuerdo” en   el que todas las semanas un día, les dedico un tiempo, aprovechando mi experiencia de trabajo con los niños y donde se realiza el que los mayores somos “como niños” y pasamos un buen rato.

Por hoy vale: compartir, ofrecer lo que uno tiene  y  es, es una oportunidad para los mayores, con una vida muy vivida, y decir con el poeta “yo sólo quiero cantar mi canto, a quien lo pudiera necesitar” (Roberto Carlos).

(Puede comunicarse conmigo en el correo adjunto) E-Mail: concepcion@manete-in-me.org.

 

 

 

 

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Vertrautheit mit dem Herrn

Mi llamada a la vida religiosa, ha sido y sigue siendo una llamada a la intimidad con el Señor, estar con Él, como la Samaritana.

Cuando pienso en este relato del diálogo de Jesús con la Samaritana, siento dentro de mí que Dios me ama y que quiere que esté con Él.

Así me ha llamado a mí, con sencillez, haciéndome sentir que yo también soy amada por Él.

Este encuentro de Jesús con la Samaritana me recuerda la primera llamada a la vida religiosa. Con frecuencia me he preguntado: ¿Por qué me llamó a mí? C reo que esto es un misterio que no llego a entender.

Él me sigue llamando como la primera vez. Yo quiero serle fiel, porque siento que Él me ama

Mis ratos de oración en la capilla suponen un gran gozo estar con el Señor, aunque a veces me paso el rato quejándome a Él, pero Él me conoce como nadie y me comprende y me ayuda.

En la capilla paso mis ratos de oración, no sólo hablándole de mí, sino rezando por las personas que lo necesitan o que me lo piden. Es un gran gozo estar con el Señor

En mis dificultades, pequeñas o grandes, siempre acudo a Madre Clara. Ella siempre me ayuda. Cuando entré en la congregación, me encomendé a Madre Clara. Doy gracias a Dios porque ahora tenemos traducidos muchos de sus escritos, que me ayudan mucho en mi vida cotidiana.

Como ya tengo 79 años voy muchos de mis ratos libres a la capilla y pido a Dios la pronta canonización de Madre Clara. Tengo puesta en Madre Clara toda mi confianza.

 

Meine Berufung zum Ordensleben war und ist ein Ruf in die Vertrautheit mit dem Herrn und bei Ihm zu sein wie die Samariterin.

Wenn ich an das Gespräch Jesu mit der Samariterin denke, spüre ich in mir, dass Gott mich liebt und will, dass ich bei Ihm bin.

So hat Er mich einfach gerufen und lässt mich erfahren, dass auch ich von Ihm geliebt bin.

Diese Begegnung Jesu mit der Frau aus Samarien erinnert mich an meine Berufung zum Ordensleben. Oft habe ich mich gefragt: „Warum hat Er mich berufen?“ Ich denke, dass es sich um ein Geheimnis handelt, das ich nicht begreifen kann.

Er ruft mich immer wieder – wie beim ersten Mal. Ich möchte Ihm treu sein, weil ich spüre, dass Er mich liebt.

Meine Zeiten des Gebetes in der Kapelle mit dem Herrn machen mich sehr froh, obwohl ich manchmal vor Ihm klage; aber Er kennt mich wie niemand sonst, Er versteht mich und hilft mir.

In der Kapelle verbringe ich meine Gebetszeiten, in denen ich Ihm nicht nur von mir erzähle, sondern auch für die Menschen bete, die es nötig haben oder die mich darum bitten. Es ist eine große Freude beim Herrn zu sein.

Mit meinen Schwierigkeiten, seien sie klein oder groß, gehe ich zu Mutter Clara. Sie hilft mir immer. Als ich in die Kongregation eintrat, empfahl ich mich Mutter Clara. Ich danke Gott, dass mittlerweile viele ihrer Schriften übersetzt sind; sie helfen mir sehr im täglichen Leben.

Da ich schon 79 Jahre alt bin, gehe ich in meiner freien Zeit oft in die Kapelle und bitte um die baldige Heiligsprechung von Mutter Clara. All meine Hoffnung habe ich auf Mutter Clara gesetzt.

Schw. Clara Elena PIJ, Burgos, Spanien

 

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